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	<title>Bisschen Bekloppt Muss Man Schon Sein &#187; Schnee</title>
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	<description>Unterwegs auf dem Appalachian Trail 2015</description>
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		<title>Nantahala Outdoor Center (137,3 Meilen)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 06:15:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 15, 16 und 17. Nantahala Outdoor Center 137,3 MI TAG 16: 02/26/15, 7:56 PM FIFTY SHADES OF SCHNEE Der ganze Tag war ein Berg. Das dachten wir schon vorgestern. Wenigstens ging es dafür heute nicht bergauf, sondern sieben Meilen bergab zum Nantahala Outdoor Center, wo wir die heutige Nacht verbringen, um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 15, 16 und 17.<br />
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<h3>Nantahala Outdoor Center</h3>
<p>137,3 MI<br />
TAG 16: 02/26/15, 7:56 PM<br />
FIFTY SHADES OF SCHNEE<br />
Der ganze Tag war ein Berg. Das dachten wir schon vorgestern. Wenigstens ging es dafür heute nicht bergauf, sondern sieben Meilen bergab zum Nantahala Outdoor Center, wo wir die heutige Nacht verbringen, um wieder zu regenerieren und neue Kraft für die fast gleichen Meilen morgen bergauf zu schöpfen. Die Extraportion Schwierigkeit kam heute durch die bereits seit gestern Abend gefallenen Zölle an Schnee, die unser Vorankommen stark beeinflussten. Der ohnehin mit viel Kletterei versehene Weg war somit kaum zu erkennen – gut, dass wir vormittags von einem schnell Nachrückenden überholt wurden und uns seine Fußstapfen ein wenig halfen. Die bitterkalte Nacht im Shelter verbrachten wir nämlich allein. Dabei fiel uns auch auf, welche verschiedenen Arten von Winter wir in so kurzer Zeit erleben konnten: Von im Wind vereisten Wasserflaschen über sanften Schnee auf allem, was man sieht, bis hin zu tauben Gliedmaßen, wenn man morgens in die Schuhe steigt. Wie es schien, war North Carolina mit diesem Wetter vollends überfordert, denn schon von Franklin am Dienstag wieder auf den Trail zu kommen, stellte uns vor eine schwierige Aufgabe. Obwohl gefühlt jeder Zweite mit Jeep, Vier-Rad-Antrieb oder schwerem SUV unterwegs war, legten ein paar Zentimeter Schnee die halbe Stadt lahm – wie auch immer, mit teurem Shuttle in einer kleinen Limousine hat&#8217;s dann doch geklappt. Ab jetzt kann es leider zu einer kleinen Durststrecke mit Updates unsererseits kommen, da unser nächster Punkt mit Übernachtung wohl Gatlinburg heißt und wir dort erst in einer Woche planen zu sein. Dazwischen liegt der Beginn der Smokys inklusive höchster Erhebung des gesamten AT. </p>
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		<title>Hiawassee, GA: Noch immer da</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 13:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Georgia]]></category>
		<category><![CDATA[Hiawassee]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 7, 8 und 9. Hiawassee Budget Inn 52,9 MI TAG 9: 02/18/15, 2:16 P.M. UND TÄGLICH GRÜSST DAS BUDGET INN Festgefroren. Seit fünf Tagen fühlen wir uns wie in bekanntem Film mit Bill Murray. Wir kommen einfach nicht weg. Auch die Abläufe beginnen sich zu ähneln, dank der beschränkten Möglichkeiten. Aufstehen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 7, 8 und 9.<br />
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<h3>Hiawassee Budget Inn</h3>
<p>52,9 MI<br />
TAG 9: 02/18/15, 2:16 P.M.<br />
UND TÄGLICH GRÜSST DAS BUDGET INN<br />
Festgefroren. Seit fünf Tagen fühlen wir uns wie in bekanntem Film mit Bill Murray. Wir kommen einfach nicht weg. Auch die Abläufe beginnen sich zu ähneln, dank der beschränkten Möglichkeiten. Aufstehen, in der Mikrowelle Kaffee kochen, einkaufen, bei Ingle&#8217;s Kostproben von der Frischetheke abstauben und den Rest des Tages auf dem Bett liegen, The Weather Channel schauen und abwesend das Fenster anstarren. Die Mitarbeiter des Supermarktes lächeln uns schon wissend an. Wenn wir Freitag nicht wegkommen, können wir wahrscheinlich Adressen austauschen.<br />
<a href="http://bisschenbekloppt.de/wp-content/uploads/2015/02/wpid-img_20150218_144136-1.jpg.jpeg"><img title="IMG_20150218_144136 (1).jpg" class="alignnone size-full"  alt="image" src="http://bisschenbekloppt.de/wp-content/uploads/2015/02/wpid-img_20150218_144136-1.jpg.jpeg" /></a> </p>
<p>Wir haben es wirklich versucht, waren schon wieder an dem Gap, an dem wir den Trail verließen, mussten den Versuch eines ersten Aufstiegs&nbsp; jedoch nach wenigen Minuten abbrechen. Zuvor&nbsp; nahmen wir die Warnungen überhaupt nicht ernst, ein bis zwei Inch Eis kamen uns wie ein bezwingbarer Gegner vor – doch der Schein trug. Nicht nur der Aufstieg sondern vor allem der unvermeidbare Abstieg wurde zu einer beispiellosen und&nbsp; gefährlichen Rutschpartie, ohne Wanderstöcke wären wir aufgeschmissen gewesen. Leider ist es schwer das Wetter nach mehreren Tagen The Weather Channel einzuschätzen, da offenbar jedes tödliche Gefahren birgt, besieht man sich die Show die darum gemacht wird. Also mussten wir ins Budget Inn zurückkehren, wo wir nach kurzer Abwesenheit unser altes,noch nicht gesäubertes Zimmer beziehen konnten. Mit der Ankündigung von minimal einstelligen Minusgraden in der Nacht hoffen wir auf eine Fortsetzung am Freitag, dann geht es für gleich mindestens fünf Tage in die Wildnis, ohne das Passieren einer Ortschaft. Hoffentlich können wir aus Franklin, NC wieder berichten, wo wir am Dienstag gedenken zu sein.</p>
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