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	<title>Bisschen Bekloppt Muss Man Schon Sein &#187; Resupply</title>
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	<description>Unterwegs auf dem Appalachian Trail 2015</description>
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		<title>Bland, VA (590,1 Meilen)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 18:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Virginia]]></category>
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		<category><![CDATA[Marion]]></category>
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		<description><![CDATA[Virginia macht Spass! Eine abwechslungsreiche Landschaft: Wiesen, Huegel, Felsen und Wildbaeche mit Wasserfaellen, und wesentlich weniger Anstiege, als wir das so gewoehnt sind. Gut, es geht immer wieder bergauf, aber deutlich angenehmer. Vielleicht  liegt es aber auch an unserer gigantischen Kondition und unseren enormen Waden, Oberschenkel- und sonstigen Muskeln. Der Weg zum naechsten Shelter von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Virginia macht Spass! Eine abwechslungsreiche Landschaft: Wiesen, Huegel, Felsen und Wildbaeche mit Wasserfaellen, und wesentlich weniger Anstiege, als wir das so gewoehnt sind. Gut, es geht immer wieder bergauf, aber deutlich angenehmer. Vielleicht  liegt es aber auch an unserer gigantischen Kondition und unseren enormen Waden, Oberschenkel- und sonstigen Muskeln. Der Weg zum naechsten Shelter von Marion aus war easy-peasy, am naechsten Tag trotz 2000 Feet Anstieg 18,5 Meilen geschafft und gestern dann neuer Tagesrekord: 20,0 Meilen. Insgeheim hoffen wir, diesen schon morgen zu knacken, aber wenn etwas sicher ist, dann das, dass es meistens anders kommt, als man denkt.</p>
<p>In einer kleinen Gaststaette (»The Barn«) haben wir uns ein sehr leckeres, preiswertes und sehr amerikanisches Fruehstueck gegoennt: Eier, Speck, Kartoffeln und Pfannekuchen. Toll, dass man kalorienreich essen kann und dabei noch nicht mal zunimmt. Eine echt empfehlenswerte Peanutbutter-Burger-Diaet!</p>
<p>Das Wetter mit Sonne, blauem Himmel und wenig eisigen Wind ist zur Zeit unser Freund, wenn auch noch leichtere Winter-Rueckfaelle zu befuerchten sind.</p>
<p>Resupplies sind wegen der kleinen Ortschaften in der Naehe des Trails einfacher geworden, kosten aber immer Zeit. Das verschlafene Hinterland hat fuer uns aber auch seine Reize und wirkt manchmal sogar exotisch. Der Plan fuer die naechsten beiden Tage sieht ein Durchpushen bis Pearisburg, VA vor, damit wir dort in Form eines Zeros entspannt Ostern feiern koennen. Dafuer nehmen wir auch aus Bland nicht allzu viel zu essen mit, damit die Rucksaecke entsprechend leicht bleiben. </p>
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		<title>Neel&#8217;s Gap (31,7 Meilen)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 07:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Georgia]]></category>
		<category><![CDATA[Neel's Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Resupply]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 1, 2 und 3. Gooch Mountain Shelter 15,8 MI TAG 2: 02/11/15, 7:16 P.M. SONNENBRAND UND FROSTBEULEN Leider war es uns gestern ob der heraufgezogenen abendlichen Kälte nicht vergönnt, auch nur zwei Sätze ins Gerät zu tippen – sobald die Sonne weg war, fror man von Kopf bis Fuß. Tagsüber ließ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 1, 2 und 3.<br />
<span id="more-98"></span></p>
<h3>Gooch Mountain Shelter</h3>
<p>15,8 MI<br />
TAG 2: 02/11/15, 7:16 P.M.<br />
SONNENBRAND UND FROSTBEULEN<br />
Leider war es uns gestern ob der heraufgezogenen abendlichen Kälte nicht vergönnt, auch nur zwei Sätze ins Gerät zu tippen – sobald die Sonne weg war, fror man von Kopf bis Fuß. Tagsüber ließ diese sich jedoch nichts davon anmerken, den armen Wandersmann vollends unvorbereitet in die Frosthölle der Nacht stapfen zu lassen. Daher können wir erst jetzt einen kurzen Abriss der verlebten 48 Stunden geben.<br />
Angefangen mit einem mehr schlecht als rechten Schlaf, der fast nahtlos in ein grandioses, doch leider wenig zu kauendes Frühstück überging. In dem Wissen, für leider viel zu lange Zeit selbst von so einem Frühstück nur träumen zu können, brachten wir es nicht über&#8217;s Herz, einen Löffel übrig zu lassen. Gegen 10 Uhr morgens standen wir dann mit unseren jeweils 17 Kilogramm auf dem Parkplatz des Visitor Centers an den Amicalola Falls. </p>
<p>Dieses Mal wollten wir nämlich den kompletten kompletten Weg gehen, inklusive der knapp 9 Meilen, die der Approach Trail auf Springer Mountain führt. Hat man dann endlich die 604 metallenen Stufen an den Wasserfällen erklommen, ist immerhin die erste Meile geschafft. Danach gibt es, wie in Georgia so oft der Fall, viele Heraufs und Herunters. Nichtsdestotrotz: Der ganze Weg war machbar und es war ein gutes Gefühl, Springer Mountain vollständig zu besteigen und nicht nur vom eine Meile entfernten Parkplatz den AT rückwärts entlang zu gehen.</p>
<p>Kurz vor dem Gipfel gönnten wir uns unsere erste Mittagspause, selbstverständlich durfte das Hikeressen schlechthin nicht fehlen: Ramen. Leicht, günstig und schmackhaft ist es eine gute Zwischenmahlzeit und füllt mittags den Bauch vor großen Anstiegen. Gegen Abend erreichten wir dann endlich unser Ziel, das von Springer 2,8 Meilen entfernte Stover Creek Shelter. Dort waren wir bis auf ein offenbar urlaubendes Pärchen allein, auch ansonsten trafen wir keine weiteren Thru-Hiker. Ein Tag bevor wir starteten gab es jedoch zwei weitere Männer, die sich vom Hiker Hostel zu den Amicalola Falls bringen ließen – vielleicht holen wir sie noch ein.<br />
Soweit zu den gestrigen Heldentaten. Heute verlief der Tag nicht viel anders, außer dass es eben der erste richtige Trailtag war. Die erste, kalte Nacht (die nächtliche Notdurft wurde zur satanischen Qual), das erste, aus Kaffee und warmem Müsli bestehende Frühstück, die ersten anderen Thru-Hiker. Diese wollten vermutlich gerade starten, als wir zum Shelter mit Ramen-Pause einbiegen wollten – immerhin waren sie auch schon 4 Tage unterwegs. </p>
<p><a href="http://instagram.com/p/zIFopfhWM0/" title="Auf Instagram ansehen"><img src="http://instagr.am/p/am.com/media/?size=l" alt="Instagram Photo" /></a></p>
<p>Für diese Nacht haben wir uns für das Zelt entschieden. Auch wenn wir es bereits einmal testweise aufgebaut haben, gestaltete es sich doch schwieriger da größer als gedacht. Auch wenn es nicht mehr ganz so kalt werden soll, wie wir es erlebt haben, fühlt es sich sicherer an – sieht man von den beängstigenden Geräuschen ab, die es nachts im Wald eben so gibt. Unsere Füße tun weh, zum Wochenende es zweistellige Minustemperaturen werden. Das Wort zum – ich glaube, heute ist – Mittwoch. </p>
<h3>Neel&#8217;s Gap</h3>
<p>31,7 MI<br />
TAG 3: 02/12/15, 8:33 P.M.<br />
EISESWIND<br />
Wo sollen wir nur hin? Vor etwa anderthalb Stunden erreichten wir endlich den wohlgeformten Parkplatz von Neel&#8217;s Gap, jener Zwischenstation, an die angeblich 20 Prozent der Beginner noch nicht einmal gelangen. Dass wir zu jenen 80 Prozent gehören, war uns, geschüttelt von Wind und Kälte, jedoch herzlich egal. Eigentlich planten wir die Nacht im vorletzten Shelter zu verbringen, wo wir um halb fünf waren, doch wegen des eisigen Windes sehnten wir uns nach dem schmuddeligen Bunkroom, für welchen stolze 17 Dollar abgeknöpft werden – immerhin wurde inzwischen der Teppich aus dem Schlafsaal entfernt, der uns damals mit Zigarettenstummeln und möglicherweise lebendem Beiwerk begrüßt hatte. Bei der Ankunft fanden wir ihn nicht gerade gut gefüllt, doch auch nicht leer vor. Einer der beiden Hiker, die einen Tag vor uns vom Hostel starteten, schlug auch hier sein Nachtlager auf. Dass man im Inneren der Räume eigentlich keinen Gaskocher benutzen darf, schlugen wir wortwörtlich in den Wind – dieser verwehrt draußen jede Benutzung einer Kochgelegenheit. Außerdem scheint die Mikrowelle und die Kaffeepadmaschine ohnehin kaputt zu sein. Angeblich soll sich das Wetter die nächsten Tage nicht wesentlich ändern was uns vor ein rechtes Problem stellt. Einerseits wollen wir so flott wie möglich in Gatlinburg bei unserem Maildrop sein, andererseits ist die Nacht da draußen regelrecht lebensgefährlich. Schon unterwegs hatten wir mit gefrorenem Wasser in unseren Flaschen zu kämpfen – wie es heute Nacht ausgesehen hätte, wollen wir gar nicht wissen. Entweder wir müssen bereits unseren erste Zeroday verbrauchen, oder wir warten. Wie lange wir jedoch auf gutes Wetter warten müssen, kann uns niemand versprechen. Unsere nächste Station heißt für&#8217;s erste Hiawassee und das Gap, von dem wir es erreichen könnten, liegt bei Meile 50.</p>
<p><a href="http://instagram.com/p/zIC368hWGx/" title="Auf Instagram ansehen"><img src="http://instagr.am/p/am.com/media/?size=l" alt="Instagram Photo" /></a></p>
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