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	<title>Bisschen Bekloppt Muss Man Schon Sein &#187; North Carolina</title>
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	<description>Unterwegs auf dem Appalachian Trail 2015</description>
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		<title>Standing Bear Farm (241,3 Meilen)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 00:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[North Carolina]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 26, 27 und 28. Standing Bear Farm 241,3 MI TAG 28: 03/08/15, 8:09 PM BYE BYE, SMOKIES Der Start der letzten Etappe in den Smokies war sehr schwierig. Es gelang uns zwar, zusammen mit einem anderen Hiker (ein Israeli namens Stretch), einen Hitch zum wieder offenen Gap zu bekommen, doch unsere [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 26, 27 und 28.<br />
<span id="more-133"></span></p>
<h3>Standing Bear Farm</h3>
<p>241,3 MI<br />
TAG 28: 03/08/15, 8:09 PM<br />
BYE BYE, SMOKIES<br />
Der Start der letzten Etappe in den Smokies war sehr schwierig. Es gelang uns zwar, zusammen mit einem anderen Hiker (ein Israeli namens Stretch), einen Hitch zum wieder offenen Gap zu bekommen, doch unsere anfängliche Freude über echten, trockenen Waldbode verflog schon nach kurzer Zeit. Vor uns tat sich die erste großflächige Eisdecke auf dem Trail auf, die nicht abseits überwindbar war. So vermissten wir die noch immer nicht gekauften Spikes schmerzlich und mussten mit um die Wanderschuhe geknoteten Socken improvisieren. Nichtsdestotrotz war unser Tempo massiv eingeschränkt. An einigen Stellen konnten wir uns nur knapp vor einem Sturz in die kaum sichtbare Tiefe retten. Wenigstens regnete es nicht. </p>
<p>Müde und etwas gestresst erreichten wir nach zehn hart erkämpften Meilen mal wieder in der Dunkelheit unser geplantes Shelter. </p>
<p>Nach einer erneut kalten Nacht, die wir zusammen mit Stretch im abgelegenen Shelter verbrachten, machten wir uns erneut auf die nächsten 13,5 Meilen, bei strahlendem Sonnenschein und tollen Aussichten auf Tennessee. Auch wenn der Untergrund immer noch genügend Eis bereit hielt, trug das deutlich veränderte Landschaftsbild mit Nadelwäldern und Felsplateaus zu unserer grundsätzlich positiven Grundstimmung bei (wenn wir nicht gerade fluchend über das Eis schlitterten). Die letzte Nacht in den Smokies teilten wir wieder mit einer Gruppe Springbreakern aus Memphis, die schon um sieben Uhr erschöpft in ihre Schlafsäcke verschwanden.</p>
<p>Bye bye Smokies!</p>
<p>Der endgültige Abschied aus den Smokies war sehr versöhnlich – kein (kaum) Eis, überwiegend trocken trotz angekündigten Regens und bergab! Awesome! Standing Bear Farm erreichten wir somit in Rekordzeit und konnten uns dort Pizza ausgiebig dem Essen, Duschen, Emails und Sachen ordnen widmen. Standing Bear Farm ist ein vom Besitzer selbst gebautes Hostel mit Etagenbetten, Baumhäusern, einer Dusche, Küche u.a., in liebevoller Detailarbeit, z.T. aus Resten (z.B. Flaschenscherben. bepflanzte Wanderschuhe usw.) erbaut. Der hauseigene Supermarkt vertraut auf die Ehrlichkeit der Besucher, denn man schreibt einfach auf, was man kauft, und verrechnet alles am Schluss. Auch wenn in den letzten fünf Jahren wohl eine Videokamera eingebaut werden muss&#8230;</p>
<p>Die nächste Meldung gibt es aus Hot Springs, NC, wo wir am Donnerstag zunsein gedenken – falls wir uns zweimal 15 Meilen täglich antun wollen.</p>
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		<title>Gatlinburg, TN (207,3 Meilen)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 02:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[North Carolina]]></category>
		<category><![CDATA[Tennessee]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 18 bis 25. Gatlinburg 207,3 MI TAG 25: 03/06/15, 10:41 AM NACH DER STEIGUNG IST VOR DER STEIGUNG Noch etwas geschwächt, aber satt, ausgeschlafen, trocken und warm machten wir uns auf zum 7-Meilen-Aufstieg aus dem Tal des NOC. Müde und leicht durchfroren erreichten wir nachmittags das Shelter, entschieden uns jedoch dagegen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 18 bis 25. </p>
<p><span id="more-130"></span></p>
<h3>Gatlinburg</h3>
<p>207,3 MI<br />
TAG 25: 03/06/15, 10:41 AM<br />
NACH DER STEIGUNG IST VOR DER STEIGUNG<br />
Noch etwas geschwächt, aber satt, ausgeschlafen, trocken und warm machten wir uns auf zum 7-Meilen-Aufstieg aus dem Tal des NOC. Müde und leicht durchfroren erreichten wir nachmittags das Shelter, entschieden uns jedoch dagegen, die Nacht dort zu verbringen – nicht nur, weil sich dort zwei Hiker breit gemacht hatten sondern auch um vielleicht eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Hostel wahrzunehmen. Dieses war allerdings restlos ausgebucht, weswegen wir notgedrungen unser Zelt im knöcheltiefen Schnee aufschlugen. Die Minusgrade, die das Untergehen der Sonne begleiteten, erschwerten dies zusätzlich.<br />
Am nächsten Tag brachen wir trotz nicht einwandfreier Verfassung und suboptimalem Untergrund unseren Tagesrekord von 16 Meilen um eine weitere, da das “Fontana Hilton” mit fast geschlossenen Wänden und einer heißen Dusche winkte. Zwar war es ansonsten nur ein Shelter wie alle anderen, doch alleine diese Annehmlichkeiten legitimieren die Titulierung fraglos. Noch perfekter hätte es nur mit den Quesedillas werden können, die Sectionhiker wohl zwei Stunden vor unserer Ankunft verteilten – so musste der einzig anwesende Thruhiker gleich drei essen. </p>
<p>Das südliche Ende der Smokies in Fontana präsentierte sich anfangs noch sonnig, zum Abend hin machte sich der Nationalpark um seinen Namen verdient. Da wir das Shelter erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichten, wurden es uns vor allem durch die aufblitzenden Stirnlampen der Wanderer gewahr, die uns während unserer ausgiebigen Mittagspause mit einem halben Riegel im Mund überholten. </p>
<p>Wie der vorherige Tag endete, so begann der folgende. Die nächtliche Kälte überzog den langsam schmelzenden Schnee mit einer gefährlichen Eisschicht, sodass wir uns fast wünschten, die 65 Dollar teuren Spikes im letzten Outfitter gekauft zu haben. Die überraschenden, schneelosen 15 Grad auf einer felsigen Erhebung verführten uns wieder zu einer längeren Pause, denn dort entfaltete sich die wahre Schönheit der Smokies. Auf diesen Meilen folgt der AT der Staatengrenze zwischen North Carolina und Tennessee und fast schien es, als ob sich die Natur daran halten wolle. Während Tennessee fast vollends von einer Wolkendecke verschluckt war, die von unserer Position wie Meeresbrandung und Küstenlinie anmutete, offenbarte sich North Carolina geklärt. Von diesem Anblick beschwingt erreichten wir – selbstverständlich erst im Dunkeln – ein mit Springbreakern gut gefülltes Shelter, die uns unsere Bedenken allerdings vollkommen nahmen; teilweise konnten sie uns sogar auf deutsch willkommen heißen. </p>
<p>Gut, dass wir mit der Mördertour nach Fontana einen Tag wettgemacht haben, denn sonst hätten wir uns einen weiteren mit nassen Klamotten durch die Berge schleppen müssen. So blieben uns lediglich eineinhalb Tage, die mit Blick auf das zum Elysium verklärten Gatlinburg schnell vergingen. Die Ankunft am Newfound Gap, wo der Trail das erste und einzige Mal in den Smokies eine Straße kreuzt, stellte sich relativ unproblematisch dar. Kaum hatten wir einen Fuß auf den Asphalt gesetzt, versprachen uns auch schon zwei Mittfünfzigerinnen, uns in einer halben Stunde eine Mitfahrgelegenheit zu bieten. Froh, endlich der Kälte und Nässe entfliehen zu können, nahmen wir das Angebot dankend an. Auch wenn uns an diesem Tag lediglich fünf Meilen in den Knochen steckten, wussten sie noch vom vorhergehenden Tag die Besteigung des höchsten Punktes überhaupt auf dem AT. Leider verwehrte uns das Wetter jedoch jede Aussicht, eine Belohnung gönnten wir uns mit einem portablen Becher Nutella trotzdem.<br />
Ein anstrengender Wandertag braucht stets eine Motivation. Und knurrt gleichzeitig auch noch der Magen, brennen die Füße oder frieren die Finger, motiviert ein warmes Motelzimmer und ein saftiger Baconburger ungemein. Gatlinburg war uns schon als offener Vergnügungspark mit befahrenen Straßen in Erinnerung geblieben und daran hat sich in den fünf Jahren auch nicht viel geändert. Seit Abflug hatten wir eigentlich aus nostalgischen Gründen einen Besuch des Gatlinburger Wendy&#8217;s eingeplant, eine Filiale der Kette war allerdings nicht aufzufinden. Satt wurden wir letztendlich doch noch, wenn auch schon fast zu satt. Nach Tagen der Entbehrung waren unsere Mägen die Menge von einer fetten Pizza nicht gewöhnt und reagierten entsprechend ungehalten. An Kapitulation war nicht zu denken, deshalb entschieden wir uns für einen Dauerbelastungstest mit dem riesigsten All-you-can-eat-Frühstück, welches wir seit vier Wochen auf den Tellern hatten. Unseren Vitaminhaushalt dank vieler frischen Früchte wieder geregelt konnten wir uns endlich der Verlebung von zwei wohlverdienten Zerodays widmen, die wir nur zur Hälfte eingeplant hatten. Das schlechte Wetter führte nämlich zu einer Schließung des Gaps, über welches wir den Trail einst verlassen hatten, weswegen ans Weitergehen kein Gedanke zu verschwenden war. </p>
<p>Hoffentlich normalisiert sich die Lage morgen wieder, sodass wir die Smokies bis Montag hinter uns lassen können.</p>
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		<title>Nantahala Outdoor Center (137,3 Meilen)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 06:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[North Carolina]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 15, 16 und 17. Nantahala Outdoor Center 137,3 MI TAG 16: 02/26/15, 7:56 PM FIFTY SHADES OF SCHNEE Der ganze Tag war ein Berg. Das dachten wir schon vorgestern. Wenigstens ging es dafür heute nicht bergauf, sondern sieben Meilen bergab zum Nantahala Outdoor Center, wo wir die heutige Nacht verbringen, um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 15, 16 und 17.<br />
<span id="more-127"></span></p>
<h3>Nantahala Outdoor Center</h3>
<p>137,3 MI<br />
TAG 16: 02/26/15, 7:56 PM<br />
FIFTY SHADES OF SCHNEE<br />
Der ganze Tag war ein Berg. Das dachten wir schon vorgestern. Wenigstens ging es dafür heute nicht bergauf, sondern sieben Meilen bergab zum Nantahala Outdoor Center, wo wir die heutige Nacht verbringen, um wieder zu regenerieren und neue Kraft für die fast gleichen Meilen morgen bergauf zu schöpfen. Die Extraportion Schwierigkeit kam heute durch die bereits seit gestern Abend gefallenen Zölle an Schnee, die unser Vorankommen stark beeinflussten. Der ohnehin mit viel Kletterei versehene Weg war somit kaum zu erkennen – gut, dass wir vormittags von einem schnell Nachrückenden überholt wurden und uns seine Fußstapfen ein wenig halfen. Die bitterkalte Nacht im Shelter verbrachten wir nämlich allein. Dabei fiel uns auch auf, welche verschiedenen Arten von Winter wir in so kurzer Zeit erleben konnten: Von im Wind vereisten Wasserflaschen über sanften Schnee auf allem, was man sieht, bis hin zu tauben Gliedmaßen, wenn man morgens in die Schuhe steigt. Wie es schien, war North Carolina mit diesem Wetter vollends überfordert, denn schon von Franklin am Dienstag wieder auf den Trail zu kommen, stellte uns vor eine schwierige Aufgabe. Obwohl gefühlt jeder Zweite mit Jeep, Vier-Rad-Antrieb oder schwerem SUV unterwegs war, legten ein paar Zentimeter Schnee die halbe Stadt lahm – wie auch immer, mit teurem Shuttle in einer kleinen Limousine hat&#8217;s dann doch geklappt. Ab jetzt kann es leider zu einer kleinen Durststrecke mit Updates unsererseits kommen, da unser nächster Punkt mit Übernachtung wohl Gatlinburg heißt und wir dort erst in einer Woche planen zu sein. Dazwischen liegt der Beginn der Smokys inklusive höchster Erhebung des gesamten AT. </p>
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		<title>Franklin, NC (109,8 Meilen)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 22:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[North Carolina]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erlebnisse von Tag 10 bis 14. Rock Gap Shelter 106,0 MI TAG 13: 02/22/15, 6:33 P.M. DER FLUCH VON MUSKRAT CREEK Schon vor fünf Jahren erlebten wir am Muskrat Creek Shelter nicht nur einen bösen Schneesturm, sondern vor allem Überfüllung. Collegestudenten in der Spring Break entschieden sich nämlich dafür, dort eine ausgedehnte Nacht zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erlebnisse von Tag 10 bis 14. </p>
<p><span id="more-121"></span></p>
<h3>Rock Gap Shelter</h3>
<p>106,0 MI<br />
TAG 13: 02/22/15, 6:33 P.M.<br />
DER FLUCH VON MUSKRAT CREEK<br />
Schon vor fünf Jahren erlebten wir am Muskrat Creek Shelter nicht nur einen bösen Schneesturm, sondern vor allem Überfüllung. Collegestudenten in der Spring Break entschieden sich nämlich dafür, dort eine ausgedehnte Nacht zu verbringen und machten sich so breit, dass für die Thru-Hiker kein Platz mehr blieb. Ganz so schlimm war es dieses Mal zwar nicht, doch zumindest war es sehr, sehr kalt. Nicht nur die Kälte sondern vor allem der Wind und die Nässe dabei raubten uns nach horrenden Anstiegen die allerletzte Kraft. Von Überfüllung am Shelter konnte mit zwei äußerst lakonischen Mitstreitern wenigstens nicht die Rede sein. Der Start am nächsten Morgen verschob sich aufgrund der Kälte und eines kleinen Schwindelanfalls meinerseits mit nach 10 Uhr ziemlich weit nach hinten. Endlich froh wieder in Bewegung zu sein hatten wir wie am Tag zuvor mit den Gefahren von oben und unten zu kämpfen: Einerseits war der Weg vollends vereist oder verschneit, andererseits bogen sich Äste und ganze Bäume in den Weg, falls sie nicht bereits dorthin gebrochen waren. Vor allem die grundsätzlich schön anzusehenden Tunnel von Rhododendron wurden so zu einem beinah unpassierbaren Hindernis.</p>
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<p>EIS- UND BEINBRUCH</p>
<p>Nach rund fünf Stunden des Taumelns und Wankens durch verharschten Schneematsch war uns das Gefühl für echten Waldboden heute bald verloren gegangen. Wenigstens löste sich in der Hitze von zweistelligen Temperaturen das Problem von gefrorenen Wasserflaschen, dafür wurden wir trotz mörderischen Anstiegen mit keiner Aussicht belohnt, denn es ist Waschküchenwetter. Wir planen, morgen Franklin zu erreichen und dort entweder nur zu duschen, einzukaufen etc. oder sogar die Nacht zu verbringen, falls wir auf unseren Maildrop warten müssen. </p>
<h3>Franklin, NC</h3>
<p>109,8 MI<br />
TAG 14: 02/23/15, 10:38 P.M.<br />
EIN HALBER ZERO<br />
Mit noch nicht einmal vier ganzen Meilen kann man den heutigen Tag nicht als vollwertigen Wandertag zählen – zumindest haben wir so viel (wenig) auf dem Trail gemacht. In Franklin, NC, wo wir heute die Nacht verbringen, kennen wir uns schon fast so gut aus, wie in Hiawassee. Dies verdanken wir einigen Einkäufen und Besorgungen wie der 20 Dollar kostenden Erlaubnis, in (hoffentlich) vier Tagen den Great Smoky Mountains National Park (kurz: Smokies) zu durchqueren, anderenfalls blühte uns eine Strafgebühr von 500 Dollar pro Person. Somit mussten wir uns diese in einem sehr nett geführten Outfitter ausfüllen sowie –drucken und brachten gleichzeitig in Erfahrung, dass wir wohl doch nicht so weit hinter anderen Hikern sind, wie wir uns wähnten. Es scheint, als ob wir in einer richtigen, kleinen Familie langsam aber stetig Richtung Maine wandern, was wir sehr begrüßen. </p>
<p><a href="https://instagram.com/p/zdH_M6hWGJ/" title="Auf Instagram ansehen"><img src="http://instagr.am/p/am.com/media/?size=l" alt="Instagram Photo" /></a></p>
<p>Unter den Einkäufen fanden sich auch Nahrungsmittel für die nächsten acht Tage, die uns vor allem bei der geplanten 15-Meilen-Tour am morgigen Tag zu schaffen machen werden. Unser nächstes Ziel heißt für&#8217;s Erste NOC am Donnerstag, danach Fontana Dam, wo wir die Smokies betreten. In den Smokies werden wir einen Abstecher nach Gatlinburg, TN machen, wo wir vermutlich auch die nächste Nacht in einem Bett verbringen werden.</p>
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